Seht, unter Napoleons Grenadieren muss der Siegmair jetzt zum Tod marschieren – die Gassen auf und ab. Rumdiridum, die Trommel brummt, sein Weib sieht zum Fenster herab.

Peter

Siegmair

„Mein liebes Weib, es geht zu Ende, befiehl meine Seel’ in des Herren Hände, dir hilft der liebe Gott.“ Rumdiridum, die Trommel brummt, er geht mit Freuden zum Tod.
Und wie sie zuletzt die Trommel rühren, sieht man den Helden zur Richtstatt führen. Dort steht er allen voran, Rumdiridum, die Trommel brummt, dass jeder ihn sehen kann.
Bei Gott, sie haben ihn schwer geschossen, sein Heldenblut ist zur Erde geflossen, Gott geb’ ihm gut Quartier! Rumdiridum, die Trommel brummt. So möcht’ ich sterben schier. Johann Adolf Heyl, geb. 1849 in Brixen, gest. 1927 in Innsbruck-Wilten
Aktualisierung: 20/04/2010
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