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In einem Bergbauernhaus Hockt in der Stube ein alter Mann. Am Tisch flimmert Kerzenlicht, Falten zieren sein markantes Gesicht. |
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Er erzählt von früheren Jahren, Wie sie kamen, die fremden Scharen. Als das deutsche Wort verboten war, Und das Bauernvolk keine Zukunft sah. |
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Hat man die Heimat mal verloren, Dann ist sie für immer weg. Der alte Mann will euch noch was sagen, Ihr müsst jetzt die Fahne weiter tragen. Denn seine Kraft ist nun zu Ende, Sein Leben naht sich langsam dem Ende. |
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Neben dem Kreuz an der Wand, Hängt ein leicht verstaubtes Bild. Lächelnd, nachdenklich schaut er es an, Und denkt zurück, wie alles begann. |
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Er war ein junger und starker Mann, Die Heimatliebe trug ihn voran. Voller Stolz mit dem Tiroler Hut. Kühn und frech, mit sehr viel Mut. |
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Keine Arbeit und Fremdbestimmung, Der Todesmarsch schritt voran. Es musste etwas geschehen, Um hierzulande nicht unterzugehen. |
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Gesprengt und für die Freiheit gekämpft. Gefoltert und im Kerker gesessen. Sein Leben, für eine bessere Welt. Der alte Mann war ein wahrer Held. |
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Der alte
Mann
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Georg Nössig
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